Beispiel:Importmanager OLE DB-Datenquelle

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In diese Kategorie fallen alle Zugriffe auf Datenbanksysteme, insbesondere jene auf Tabellen in relationalen Datenbanken. Damit auf ein Datenbanksystem zugegriffen werden kann, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:

1. Die Datenquelle muss tabellenartig aufgebaut sein.

2. Es muss für die Datenquelle ein OLE DB-Provider (Treiber) verfügbar sein.


Für die meisten handelsüblichen Datenbanksysteme (z.B. von Oracle oder Microsoft) stehen mittlerweile spezielle OLE DB-Provider zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es noch OLE DB-Provider für beliebige ODBC-Datenquellen (z.B. Microsoft OLE DB Provider for ODBC Drivers).

Der Importablauf entspricht weitgehend dem Importablauf bei einer Textdatei mit Trennzeichen. Bei der Auswahl der Datenquelle stehen aber einige zusätzliche Optionen zur gezielten Ansteuerung der Daten zur Verfügung.


Datenquelle auswählen[Bearbeiten]

Im Beispielverzeichnis von Professional Planner finden Sie eine Access-Datenbank (Import Datenbestand.mdb) mit Beispieldaten. Diese Daten entsprechen im Aufbau jenen aus dem Beispiel Trennzeichen.

Es sind allerdings noch zusätzliche Datensätze enthalten, die die Daten eines zweiten Unternehmens umfassen. Sie erkennen diese Sätze am Firmenkennzeichen in der Spalte Firma. Hier taucht neben dem Kennzeichen 2433 auch das Kennzeichen 2443 auf.

  • Öffnen Sie ein Importmanager-Dokument.
  • Geben Sie im Feld Basisdaten einen Namen für die neue Basisdatentabelle ein.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Import um zu den Einstellungen des Import zu gelangen.
  • Wählen Sie auf der ersten Seite des Assistenten OLE DB-Datenquelle als Datenquellenart aus. Es werden das Eingabefeld Connection-String und die dazugehörige Schaltfläche für die Auswahl aktiv.
  • Um diesen Connection-String zu hinterlegen, klicken Sie auf die Schaltfläche mit den drei Punkten. Es wird ein weiteres Fenster zum Festlegen der Datenverknüpfungseigenschaften geöffnet.
  • Zunächst wählen Sie im angezeigten Dialog einen passenden OLE DB-Provider aus. Welche OLE DB-Provider auf Ihrem Rechner verfügbar sind, hängt von der jeweils installierten Software ab. Viele Datenbanksysteme fügen zusätzliche Provider in die angezeigte Liste ein. Für den Zugriff auf Microsoft-Access-Tabellen sind mehrere OLE DB-Provider geeignet zum Beispiel der allgemeine Microsoft ODBC-Provider oder der leistungsfähigere Microsoft Jet 4.0 OLE DB-Provider. Wählen Sie den letzteren aus. Klicken Sie anschließend auf Weiter.
  • Im Registerblatt Verbindung wählen Sie die Beispieldatei aus. Nach Bestätigung der festgelegten Verknüpfungseigenschaften gelangen Sie zurück zum Importassistenten. Im Eingabefeld ist nun der Connect String eingetragen. Er enthält alle Informationen, die für den Zugriff auf die Datenquelle erforderlich sind.
  • Klicken Sie auf Weiter, um mit dem Import fortzufahren.


Hinweis: Je nach verwendetem Provider kann der Dialog zum Festlegen des Connections-Strings sehr unterschiedlich aussehen.


Auswahl der Daten[Bearbeiten]

Im Dialogfenster Import können Sie auswählen, ob Sie eine komplette Tabelle oder eine in der Datenquelle vordefinierte Abfrage importieren wollen, oder ob Sie im SQL-Feld eine spezifische Abfrage definieren, um die Basisdaten bereits beim Import zu filtern.

  • Variante 1:

Wenn Sie Abfrage oder Tabelle aktivieren, können Sie über das Drop-down-Feld Ihre Auswahl aus den verfügbaren Datenbeständen treffen. Für dieses Beispiel wählen Sie die Tabelle "Importdaten" aus und klicken anschließend auf Weiter.


  • Variante 2:

Sie können mit einer einfachen Abfrage im SQL-Fenster bereits beim Import die Datensätze der zweiten Firma herausfiltern. Die Datensätze, die importiert werden sollen, haben in der Spalte Firma das Kennzeichen 2433. Nach diesem Kennzeichen kann in der Abfrage gefiltert werden.

  • Aktivieren Sie im Dialogfenster Import das SQL-Eingabefeld und geben Sie die Abfrage
SELECT * FROM Importdaten WHERE Firma = 2433
ein. Nachdem Sie die Auswahl der Basisdaten getroffen haben, klicken Sie auf Weiter.


Hinweis: In das Feld SQL-Text können Sie beliebige Select-Befehle eingeben; Sie müssen nur dem SQL-Dialekt der verwendeten Datenquelle entsprechen. Auf diese Weise sind auch einheitliche Zugriffe auf mehrere Datenobjekte innerhalb der Datenquelle möglich.


Festlegen von Feldname und Feldtyp[Bearbeiten]

  • Im nächsten Dialogfenster Feldnahme/Feldtypen legen Sie die Spalten fest, die importiert werden sollen und vergeben den gewünschten Feldtyp.

Wenn Sie eine OLE DB-Datenquelle verwenden, werden automatisch alle Spalten aus der Datenquelle mit deren Datentyp übernommen. Vergleichen Sie die Einstellungen mit dem Beispiel Import Trennzeichen.

  • Deselektieren Sie für das Beispiel ID und Verantwortlicher, indem Sie die Spalten markieren und aus dem Drop-down-Feld nicht importieren auswählen.
  • Klicken Sie danach auf Weiter.


Hinweis: Auf diesem Blatt haben Sie auch die Möglichkeit, die Feldnamen zu ändern. Markieren Sie dafür eine Spalte und überschreiben Sie die Bezeichnung im Eingabefeld Feldname mit dem gewünschten Namen.


Import abschließen[Bearbeiten]

Im letzten Blatt des Importassistenten wird Ihnen eine Übersicht über den Datenbestand angezeigt. Klicken Sie auf Fertig, um den Import der Basisdaten durchzuführen.


Siehe auch[Bearbeiten]